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Bild von Gregorius Mättig mit Epitaph Dr. Mättigs im St. Petri-Dom Bautzen

Veranstaltungen

Termine 2016

September

Mättig Bürger Medaille gestiftet
Die Mättig Stiftung stiftet mit finanzieller Unterstützung der Volksbank Bautzen eine Medaille zur Würdigung besonderen Engagements für Bautzen und die Region im Sinne des Vermächtnisses Mättigs.
Die silberne Medaille soll erstmalig 2017 vergeben werden.
Die von dem namhaften Medailleur Güttler gestaltete Medaille erinnert an die Verbindungen zwischen dem Reformator Philipp Melanchthon, dem Humanisten Caspar Peucer und Gregorius Mättig sowie der Förderung des evangelischen Gymnasiums durch die Mättig Stiftungen. Die Medaille ist für 6 Wochen in einer sehr schönen Ausstellung über tschechische und deutsche Medaillenkunst in der Volksbank Bautzen zu sehen.





Mättig Stipendium 2016 übergeben
Dr. Peter Hrachovec erhielt das diesjährige Stipendium in Höhe von einmalig 1200 € als Druckkosten Zuschuß zur Veröffentlichung seiner Promotion über die Geschichte der Kirchen Zittaus von 1300 bis 1600. Die Übergabe des Stipendiums erfolgte im Rahmen des Mättig Festgottesdienstes am 25. September in Bautzen.





Januar

Bildungsförderung 2016
Die Mättig Stiftung und ihr Freundeskreis fördern 2016 die Erweiterung der Schulbibliothek des Melanchthon Gymnasiums und die Anschaffung von Lehr- und Lernmaterial für Deutsch-Kurse für Flüchtlinge, die durch den Verein Willkommen in Bautzen ehrenamtlich organisiert werden. Mit insgesamt 2.000 Euro werden damit erneut Bildungseinrichtungen und -initiativen gefördert. Die Übergabe der Förderbescheide erfolgte Ende Januar im Melanchthon Gymnasium in Bautzen.





Termine 2015

September

Mättig bittet zu Tisch wieder erfolgreich!
Am Tag des offenen Denkmals (13. September) fand erneut die Aktion Mättig bittet zu Tisch statt. In diesem Jahr konnten die Bautzener und ihre Gäste auf dem Gelände der Ortenburg begrüßt werden. Der Freundeskreis und die Bäckermeister boten erfolgreich ihre Produkte, wie Mättig-Brot, Kuchen, Bücher u.v.a.m. an. Während das Theater seine Türen auf der Burg öffnete waren die Angebote des Freundeskreises stets dicht umringt und gefragt. Uwe Koch führte zum Thema „Woher hatte die Mättig-Stiftung ihr Geld?“ durch die Altstadt und an die Lebensstätten Gregorius Mättigs.







Vergabe des Mättig-Stipendiums 2015
Das mit der 2007 wieder begründeten Dr.-Gregorius-Mättig-Stiftung alljährlich an junge Historiker vergebene Mättig-Stipendium geht in diesem Jahr an Ariane Bartkowski.
Frau Bartkowski , 1986 in Meißen geboren, studierte bis 2012 an der Technischen Universität Chemnitz Geschichte und Philosophie. Seit Oktober 2012 arbeitet sie an ihrer Doktorarbeit an der TU Chemnitz zum Thema „Fürstliche Laborpartner in der alchemistischen Praxis – das Netzwerk des Kurfürstenpaares August (1525 – 1586) und Anna (1532 – 1585) von Sachsen. Die Promotion soll bis Anfang 2016 abgeschlossen sein. Betreut wird die wissenschaftliche Arbeit durch Professor Dr. Gerhard Dohrn-van Rossum.
Die Promotion befasst sich aus kultur- und sozialgeschichtlicher Sicht mit der Bedeutung der Alchemie und den in diesem Kontext agierenden Netzwerken des Kurfürstenpaares August und Anna.
Für die Wissenschaftsgeschichte Sachsens und der Oberlausitz verspricht die Arbeit vielfältige neue Erkenntnisse. So arbeitet sie heraus, dass und warum die Alchemie und die mit ihr eng verbundenen Felder Medizin und Pharmazie im 16. Jahrhundert auch in das Blickfeld des Oberlausitzer Bürgertums geraten. Sie befasst sich unteranderem mit dem Beispiel der Alchemisten im Umkreis des Görlitzer Kaufmanns und Bürgermeisters Georg Emmerich. Sie nimmt mit dem aus Bautzen stammenden humanistischen Gelehrten und Berater des Kurfürstenpaares Caspar Peucer (1525 – 1602) auch Persönlichkeiten aus dessen Umfeld in die Betrachtung.

Das Mättig-Stipendium 2015 wird einmalig in Höhe von 1200 Euro durch eine zweckgebundene Spende des Rotary-Clubs Kamenz ermöglicht und am 27. September 2015 ab 10.00 Uhr im Rahmen des alljährlichen Festgottesdienstes zu Gregorius Mättigs Geburtstag in der St. Annenkirche zu Kamenz feierlich überreicht.



Februar

Übergabe einer Spende an die Abendoberschule
Die Abendmittelschule Bautzen erhielt am 6.Februar 1500 Euro von der Dr.-Gregorius-Mättig-Stiftung. Die Spende finanziert ein Prüfungsvorbereitungstraining. Unter anderem werden Nachschlagewerke erworben, da solche Publikationen oft unerschwinglich für die Schüler der Einrichtung sind. Darüber hinaus unterstützt das Geld Schüler, die am Ende der 10. Klasse an einem Englisch Test in Leipzig teilnehmen möchten. Teilnahmegebühr und Fahrtkosten müssen die Abendmittelschul-Absolventen nun nicht mehr aus eigener Tasche bezahlen. Die meisten von ihnen haben aus familiären oder persönlichen Gründen als Jugendliche die Schule abgebrochen. Der Schritt zur Abendmittelschule ist für sie häufig der Start in ein neues Leben. Der Spendenbetrag stammt einerseits aus Erlösen der Veranstaltung des Freundeskreises „Mättig bittet zu Tisch“ sowie aus Spenden der an der Mättig-Brot Aktion beteiligten Bautzener Bäcker.



Vortrag zur Familie Behrnauer und Übergabe des Behrnauer-Epitaphs
Am 5. Februar erinnerte Uwe Koch in einem Vortrag im Museum Bautzen an die mit der sächsischen Geschichte eng verwobene Familiengeschichte der Bautzener Familie Behrnauer. Mit der Übergabe des nunmehr von der Bautzener Firma agora restaurierten Epitaphs Jacob Behrnauers an der Bautzener Liebfrauenkirche wurde überdies ein geschichtlich bedeutsames Erinnerungsmal an die Beteiligung Oberlausitzer an den Kämpfen zur Abwehr der Streitmacht Sultan Süleimans des Prächtigen 1529 in Wien bewahrt. Die Behrnauers zählten vom 16. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zur bürgerlichen Oberschicht Bautzens und der Oberlausitz. Jacob Behrnauer d.Ä. war 1553 in Bautzen verstorben, sein Neffe, der mit einer Enkelin Caspar Peucers verheiratete Arzt Jacob Behrnauer d. J. setzte ihm 1631 dieses Denkmal. Über drei Jahrhunderte stellten die Behrnauers Bürgermeister, Ärzte, Pädagogen, Pastoren, hohe Verwaltungsbeamte und Intellektuelle. Karl Gottlieb Behrnauer (1765-1831)wechselte 1815 nach dem Wiener Kongress aus sächsischen Diensten in höchste Ämter Preußens. Im 18. Jahrhundert zählten der Bürgermeister Jeremias Behrnauer und sein Cousin der Rektor Georg Ehrenfried Behrnauer zu den für die Entwicklung der Mättigschen Stiftung prägenden Persönlichkeiten.







Termine 2014

September

Festgottesdienst und Verleihung des Mättig-Stipendiums 2014
Der diesjährige Mättig-Festgottesdienst erfolgte am 28.September 2014 in der Kamenzer St.Marien-Kirche, wo auch die Übergabe des von Lia und Rainier Herbert de Souza gestifteten Mättig-Stipendiums 2014 an Herrn Martin Christ zur Beförderung seiner Promotion zur Geschichte der Reformation in der Oberlausitz im 16. Jahrhundert erfolgte. Der Stipendiat stellte den Anwesenden die Ziele seiner an der Universität Oxford angesiedelten Promotion vor.





Sitzung des Stiftungsrates
Der Stiftungsrat beriet am 27. September 2014 in Bautzen. Neben der Auslobung des Mättig-Stipendiums 2015 beschloss der Stiftungsrat Bemühungen in Stadt und Landkreis Bautzen für Toleranz und Weltoffenheit zu unterstützen. Die Stiftung will zukünftig gemeinsame Schülerprojekte von Schulen in Tschechien und der Oberlausitz unterstützen, die Begegnungen und Auseinandersetzungen mit Zeugnissen gemeinsamer Kultur und Geschichte ermöglichen.





Festgottesdienst und Verleihung des Mättig-Stipendiums 2014
Am 28. September 2014 findet ab 10.00 Uhr der diesjährige Festgottesdienst aus Anlass des Geburtstages von Gregorius Mättig mit anschließender feierlicher Übergabe des Mättig-Stipendiums statt. In diesem Jahr erfolgt diese festliche Veranstaltung in der Kamenzer St.Marien-Kirche. Neben Bautzen ist Kamenz einer der wichtigsten Erinnerungsorte an Mättig und sein Wirken. Nach dem großen Stadtbrand Bautzens 1634 lebte Mättig einige Jahre in Kamenz in seinem „Pathmos“, seine Ehefrau Martha verstarb in Kamenz und wurde in der St.Marien-Kirche begraben, woran ein Epitaph sowie ein Leuchter erinnern. Das diesjährige Mättig-Stipendium wird an Herrn Martin Christ vergeben, der an der englischen Universität von Oxford studierte und nunmehr seine Promotion zur Geschichte der Reformation in der Oberlausitz erarbeitet. Das Stipendium soll die Archivrecherche in der Region und die Forschungsarbeiten von Herrn Christ unterstützen. Mit der bedeutenden wissenschaftlichen Forschungsarbeit, die von der namhaften Historikerin Frau Prof. Dr. Lyndal Roper betreut wird, wird die Zielsetzung verfolgt, ein historisch noch unzureichend erforschtes Kapitel der Geschichte der Oberlausitz zu erschließen. Gleichzeitig unterstützt die Stiftung die Publikation der Promotionsschrift von Frau Dr. Katrin Lehnert mit einem Druckkostenzuschuss. Die Mättig-Stiftung ist sehr erfreut, diese außerordentlich wichtigen Nachwuchsleistungen junger Historiker unterstützen zu können. Möglich sind diese Leistungen durch zweckgebundene Spenden an die Mättig-Stiftung, in diesem Jahr des Ehepaares Herbert de Souza aus Recife/Brasilien.



März

Neuer Buchtitel
Buch Titelseite Ein neuer Buchtitel zur Kunst- und Kulturgeschichte der Oberlausitz wird am Sonntag, den 30. März 2014, ab 16.00 Uhr in einer gemeinsamen Veranstaltung der Dr.-Gregorius-Mättig-Stiftung und des Archivverbund Bautzen vorgestellt.Der neue Titel „Unsterblicher Ruhm. Das Epitaph des Gregorius Mättig und die Kunst des 17. Jahrhunderts in der Oberlausitz “ bietet auf 216 Seiten erstmals einen Überblick über Epitaphien und weitere Kunstwerke des 17. Jahrhunderts in Oberlausitzer Kirchen. Herausgegeben wird er von der Dr.-Gregorius-Mättig-Stiftung Bautzen. Die reich bebilderte Schrift versteht sich als Plädoyer für den Erhalt und die Erforschung dieser wertvollen Schätze.

Die Publikation mit ihren allgemeinverständlich gefassten Beiträgen richtet sich sowohl an das Fachpublikum als auch an Geschichtsinteressierte. Sie ist zugleich Auftakt der neuen Reihe „Memoria Maettigiana – Studien zur Kunst- und Kulturgeschichte der Oberlausitz“. Diese soll künftig in loser Folge eher unbekannte Aspekte der Kulturgeschichte der Region aufgreifen und jüngeren Autoren als Plattform zur Vorstellung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten dienen.

Herausgeber des ersten Bandes sind der Vorsitzende des Stiftungsrates, Dr. Uwe Koch, und der Görlitzer Kunsthistoriker Kai Wenzel. Im Mittelpunkt der Darstellung steht das Epitaph des Gregorius Mättig im Bautzener Dom St. Petri. Die acht Meter hohe kunstvoll geschnitzte Erinnerungstafel gehört zu den bedeutendsten Kunstwerken der Frühen Neuzeit in der Oberlausitz. Sie wird seit mehreren Jahren mit Hilfe von Spenden aufwändig restauriert. Diese Arbeiten gaben den Anstoß, das Werk umfassend zu beschreiben und in die Kunst des 17. Jahrhunderts einzuordnen. Dabei fällt der Blick auf zahlreiche weitere Gotteshäuser der Region – so zum Beispiel in Kamenz und auf den bedeutenden Epitaphienschatz in Zittau.

Die neue Schriftenreihe erscheint im Gunter Oettel Verlag Görlitz. Sie ist Teil der Aktivitäten der Mättig-Stiftung zur Bewahrung des kulturellen Erbes der Oberlausitz. So organisiert die Stiftung Vorträge sowie wissenschaftliche Tagungen und unterstützt die Restaurierung von Kunstwerken. Seit 2009 verleiht die Stiftung zudem Stipendien an junge Wissenschaftler. Die Mättig-Stiftung geht auf Dr. Gregorius Mättig (1585 – 1650) zurück. Als Mediziner, Ratsherr und Mäzen zählte dieser zu den herausragenden Persönlichkeiten der Oberlausitz. Die von ihm begründeten Stiftungen förderten fast 300 Jahre Bildung und Wissenschaft in der Oberlausitz. Mehr als 1.000 jungen Menschen ermöglichten sie ein Studium oder den Schulbesuch.

Die Präsentation findet im Veranstaltungsraum des Archivverbundes auf der Schloßstraße 12 in Bautzen statt. Der Eintritt ist frei. Bücher können vor Ort erworben und von den Autoren signiert werden.



Termine 2013

November

Premiere des Stücks „Gregor kommt zurück nach Hause“
Attraktive Geschichtsvermittlung! Am 17. November 2013 ist die Premiere des Stücks „Gregor kommt zurück nach Hause“! Wie sehr die Reformation über Persönlichkeiten, wie Philipp Melanchthon, Caspar Peucer und Gregor Mättig Einfluss auf die historische Entwicklung der Oberlausitz und Bautzens genommen hat und bis heute nachwirkt, zeigt ab November ein Stück des Bautzener Theaters. Insbesondere jüngeres Publikum und Schulen sollen angesprochen werden. Weitere Informationen finden Sie hier.





September

Vortrag zu Gregorius Mättig und Kamenz
Am 27. September hielt Uwe Koch auf Einladung des Geschichts- und des Kirchbauvereins einen Vortrag zu den vielfältigen und schicksalhaften verbindungen Gregorius Mättigs zu Kamenz. 30 Kamenzer folgten dem Vortrag in der St. Marien Kirche.





Übergabe des Mättig-Stipendiums 2013
Sven Brajer aus Löbau, der in diesem Jahr an der TU Dresden seine Masterarbeit zu dem Thema „1815-Görlitz wird preußisch?“ fertig stellt erhielt das diesjährig Mättig-Stipendium, dass Der Rotary-Club Bautzen gespendet hat. Die gut strukturierte Arbeit des Nachwuchswissenschaftlers schließt eine Forschungslücke zu diesem wichtigen Thema, dass anlässlich des bevorstehenden Jubiläums einen wertvollen Beitrag darstellt.







Termine 2012

September

Mättig-Stipendium 2012
Am 23. September 2012 wurden in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Christian Schramm die beiden Stipendien für die beiden Nachwuchswissenschaftler Friedrich Pollack und Lutz Vogel im Bautzener Dom St. Petri vergeben.

Stipendiumsübergabe 2012


Termine 2011

September

Mättig-Stipendium 2011
Stipendiumsübergabe am 25.09.2011 Am 25. September 2011 übergaben Frau Budar, Präsidentin des Rotary-Clubs Bautzen und Dr. Uwe Koch im Rahmen des Festgottesdienstes im St-Petri-Dom zu Bautzen das diesjährige Mättig-Stipendium an die junge Prager Historikerin Jitka Wohlgemuthov zur Unterstützung ihrer Promotion über den Oberlausitzer Humanisten und Dichter Christoph Manlius und seine Beziehungen nach Böhmen.

Am 11. September 2011 fand auf dem Hof der Bautzener Stadtbibliothek in der Schloßstraße das 2. Fest „Mättig bittet zu Tisch“ statt. Der Freundeskreis und die Mättig-Stiftung präsentierte Informationen, Vorträge zu Mättig und seinem Wirken sowie Speisen und Getränke. Höhepunkt war die Aufführung historischer Spielszenen aus Mättigs Leben im Innenhof der Bibliothek.

Einige Impressionen der Veranstaltung
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Termine 2010

September

Gregorius Mättig bittet zu Tisch / Mättigsche Tafel - eine Nachbetrachtung
Die festlichen Klänge aus dem Dom St. Petri klingen in unseren Ohren und wahrscheinlich auch in den vielen Herzen nach, die Fragen nach dem Resümee der Veranstaltungen vom 26. September werden gestellt und der nüchterne Alltag kehrt zurück. Es ist nicht viel Zeit zum Verweilen und Besinnen. Aber es muss Zeit sein für einige Betrachtungen zu den vergangenen Tagen.

Vier Dinge möchte ich dabei herausheben.

Erstens – Die Mättig-Kantate
Das Erleben dieser einzigartigen Musik von Liana Bertok und der musikalischen Umsetzung durch Chöre, Orchester und Solisten wird nachdrücklich bei allen Teilnehmern des Gottesdienstes in Erinnerung bleiben. Den Taten Mättigs und den Worten Johann Samuel Petris ist in unwahrscheinlich liebevoller Weise neu Ausdruck verliehen worden. In der Kantate spürte jeder im Dom die Kraft und die Zuversicht, die uns Mättig mit auf den Weg gibt. Für dieses große Erlebnis gebührt Frau Bertok, den Solisten, den Chören und dem Orchester sehr großer Dank!

Zweitens – Mättigs Tisch
Der Dauerregen hat unser Konzept für das Fest "Gregorius Mättig bittet zu Tisch" auf eine harte Probe gestellt. Improvisation, Entschlusskraft, Einsatz und Engagement waren am Morgen des 26. Septembers gefragt, um die Veranstaltungen nicht absagen zu müssen.
Diese Probe wurde bestanden.
Dem Freundeskreis der Musikschule, den Bäckern, der Fleischerei Keller, den Leos und dem Brauhaus Bautzen sei dafür Dank, dass dies möglich wurde. Herzlich danke ich auch der Kirchengemeinde und Pfarrer Pilz, die angesichts der Regenmassen mit Toleranz und Entgegenkommen das christliche Haus auch für weltliche Dinge öffneten.

Drittens – Die historischen Spielszenen
Die Umsetzung der Texte von Dörte Brankatschk durch das Theaterteam um die Herren Dolata und Gruss bot ein besonderes Erlebnis und hat gezeigt, wie Geschichte und das Wirken historischer Persönlichkeiten auf glückliche Weise lebendig gemacht und vermittelt werden können.
Über den unmittelbaren Anlass hinaus ist ein Programm entstanden, dass gleichermaßen ein Stück europäischer und Stadtgeschichte wirkungsvoll und populär für Bautzener, wie für Touristen vermittelt. Ein Gewinn für die Region! Dem Team um Lutz Hillmann vielen Dank für dieses Geschenk!

Viertens – Das Miteinander und die Förderer
Der Einsatz vieler Hände und vieler Förderer hat den 26. September zu einem großen Erfolg werden lassen. Die sehr wohltuenden Worten des Ministerpräsidenten Tillich haben dieses gemeinschaftliche Tun gewürdigt und anerkannt. Dafür, für diese Anteilnahme und Schirmherrschaft herzlichen Dank!

Der Kommentar der Sächsischen Zeitung vom 27. September hat es treffend umrissen: "Besser lassen sich Tradition und zeitgemäßes Engagement kaum miteinander verbinden."
Die Anwesenheit des Botschafters der Tschechischen Republik hat die Bedeutung der historischen, kulturellen und aktuellen Brückenschläge zu unseren Nachbarn bekräftigt.

Unzählige Namen verdienen erwähnt zu werden von Miriam und Ulli Schönbach, Ralf Reimann, Stefan Richter bis Reinhard Pappai und Hagen Schulz. Nicht alle können hier erwähnt werden.
Allen, den Mitwirkenden, wie den finanziellen Förderern gilt jedoch mein herzlicher Dank !

Letztlich zählt am meisten das große Miteinander und das beglückende Gefühl, die Stadt und die Region etwas bereichert zu haben und auf dem richtigen Weg zu sein.

Machen wir also weiter in der Dr.-Gregorius-Mättig-Stiftung und in dem in Gründung befindlichen Freundeskreis der Stiftung.

Ich danke Ihnen sehr herzlich und würde mich freuen, wenn Sie auch zukünftig unsere Stiftung wohlwollend begleiten könnten!

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Uwe Koch

Weitere Informationen können Sie einem Artikel der „BAUTZENER ZEITUNG“ entnehmen, den Sie hier im PDF-Format herunterladen können.

Einige Impressionen der Veranstaltung
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Tag des offenen Denkmals 2010 in Bautzen
Am 12. September 2010 bot die Mättig-Stiftung Informationen und Führungen im Geburtshaus von Gregorius Mättig in der Wendischen Straße 1, am Mättig-Epitaph im Dom sowie im Haus Wendische Straße 9, dass dem Kurator der Mättigschen Stiftungen, Jeremias Behrnauer, ab 1700 gehörte. In enger Zusammenarbeit mit dem Bettenhaus Heber in der Wendischen Straße 9 sowie Frau Bönisch, der Inhaberin der Reprografischen Werkstätten im Haus Nr. 1 sowie der Restauratorin des Epitaphs, Frau Ute Matauscheck, konnten den Besuchern viele interessante historische Details geboten werden. Die zahlreichen Besucher nahmen es sehr gerne an.

Einige Impressionen der Veranstaltung
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Termine 2009

September

Erstes Mättig Stipendium überreicht und Spendenaktion für das Mättig-Epitaph gestartet
Während des Festgottesdienstes am 27. September 2009 im Dom St. Petri ist das erste Mättig-Stipendium an die Nachwuchswissenschaftlerin Lubina Mahling aus Spitzkunnersdorf zur Publikation ihrer Magisterarbeit überreicht worden.
Außerdem konnte die Spendenaktion zur dringend erforderlichen Restaurierung des bedeutenden Mättig-Epitaphs aus dem 17. Jahrhundert gestartet werden.Die Kollekte des Gottesdienstes und der Verkauf der im Selbstverlag herausgegebenen Lebenserinnerungen der Kammervirtuosin Jutta Zoff bilden den Grundstock für die Finanzierung des großen Vorhabens.
Das fast 8 Meter hohe hölzerne Epitaph ist durch zahlreiche Schädigungen dringend restaurierungsbedürftig. Für die Restaurierung werden insgesamt 95 T Euro benötigt. Der Wunschzettel im Arsprototo Heft 3/2009 der Kulturstiftung der Länder und unsere Website informieren über das Vorhaben.

Einige Impressionen der Veranstaltung
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Zum 424. Geburtstag Mättigs konnte die Herausgabe der gemeinsamen Publikation des Stadtmuseums Bautzen und der Mättig-Stiftung zu Leben und Werk Mättigs sowie zur Geschichte seiner Stiftungen erfolgen. Der Band bietet neben einer Beschreibung der Biografie Mättigs, Lebensskizzen von Mättig-Stipendiaten und Mättigianern am Bautzener Gymnasium auch einen Rundgang durch Bautzen auf den Spuren Mättigs und seiner Familie bzw. Freunde. Die 176 Seiten umfassende, gut bebilderte Jahresschrift des Bautzener Museums 2007 ist für 5 Euro im Buchhandel und im Stadtmuseum Bautzen erhältlich.
Der Stiftungsrat hat auf seiner Sitzung am 26.September 2009 beschlossen, dass die durch die Spenden der an der Bautzener Mättig-Brot Aktion beteilgten Meister erreichten Gelder für Schülerförderpatenschaften verwendet werden sollen. Mit den Geldern sollen befristet auf zunächst zwei Jahre 1-2 Schüler aus sozial schwachen Familien der Region gezielt gefördert werden. Die Aktion der Bäcker soll fortgesetzt werden. Außerdem wurde die Auslobung des zweiten Mättig-Stipendiums beschlossen. Das Stipendium soll auf der Grundlage bis Ende Mai 2010 einzureichender Konzepte zur Arbeit von Nachwuchskünstler der Region mit Schülern von Grund-,Mittel- und Förderschulen vergeben werden. Ziel soll es sein, dass junge Künstler für die Bereiche Malerei und Grafik Vorhaben entwickeln die eine künstlerische Beschäftigung mit dem Leben Gregorius Mättigs und seinem Engagement für Bildung und Kultur ermöglichen. Das Stipendium, dass durch eine Spende der Sparkasse in Höhe von 1200 Euro an die Mättig-Stiftung ermöglicht wird, soll die Umsetzung des besten Konzeptes ermöglichen.Das Stipendium soll anlässlich der Feierlichkeiten anlässlich des 425. Geburtstages von Gregorius Mättig am 25. September 2010 überreicht werden.


Mai

Logo NapoleonverbundBautzen-Besuch von Prinz Napoleon war ein Erfolg
Auf Einladung des Bautzener Oberbürgermeisters und unserer Stiftung besuchte
Prinz Charles Napoleon Bautzen und die Region.
Die von der Mättig-Stiftung initiierten Gespräche über mögliche Kooperationen zwischen dem Verbund der Napoleon-Städte unserer Stiftung und Bautzen im Hinblick auf die historischen Jubiläen der Schlacht bei Bautzen von 1813 sowie der Teilung der Lausitzen durch den Wiener Kongress 1815 verliefen positiv.


Einige bildlichen Impressionen verdeutlichen den Verlauf des Besuchs und der Gespräche
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Termine 2008

September
Anlässlichdes Festgottesdienstes zum 423. Geburtstag Dr. Gregorius Mättigs fand am 28. September 2008 im St. Petri-Dom zu Bautzen ein Festgottesdienst statt. Die Predigt aus diesem Anlass hielt Pfarrer Burkhardt Pilz, deren Wortlaut Sie hier lesen können.

"Liebe Festgemeinde, liebe Gäste,
liebe Schwestern und Brüder in Christus,

Als ich 16 war – gerade mit der Ausbildung beginnend, alles lag vor mir – ich wollte alles sein, nur nicht wie mein Vater. So ein Leben war mir zu klein, zu miefig, zu begrenzt. Ich war mir selbst Vorbild und Wegweisung genug.
Als ich 25 wurde – hatte ich schon einiges geschafft – und ich wollte vieles noch werden – nur nicht wie mein Vater.

Fürbittgebete während des Festgottesdienstes am 28. September 2008 im Bautzener St.Petri-Dom

Heute sprechen mich Leute an, die meinen Vater gut kennen, mittlerweile genauso betagt und ein wenig wankend in den Knien. Sie sprechen mich an und sagen: "Mensch wenn du zur Tür reinkommst – sehe ich Deinen Vater".

Heute freue ich mich darüber. Und ich bin selbst Vater und erahne die Zeit wo meine Töchter alles sein wollen – nur nicht wie der Vater.

Ein erwachsenes Leben, im Leben und im Glauben reifen, groß werden, heisst zu lernen, zu entdecken: meine Geschichte beginnt nicht bei mir. Ich bin immer eingebettet in den Chor Vieler. Ich bin bestimmt von den Gedanken und Erfahrungen des Vaters, der Mutter, aber auch bestimmt von meinen Lehrer, meinen Professoren, von Freunden. Auch von Lehrern der Kirche, von den Erzählungen der Großmutter, von den Liedern der Kirche.

Der Hebräerbrief formuliert:
Gedenkt eurer Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; ihr Ende schaut an, und folgt ihrem Gauben nach.

Als Kinder sind wir manchmal in die übergrossen Pantoffeln der Großeltern geschlüpft. Wir sind darin versunken. Wir spielten – wir wären der Großvater. Was tun wir, wenn wir das Glaubensbekenntnis sprechen? Wir schlüpfen in die Sprache und in die Bilder derer die vor uns waren. Die Schuhe sind oft zu gross. Aber ich berge mich, wenn ich das Glaubensbekenntnis spreche in eine Sprache, die die Toten vorgewärmt haben. Wir dichten weiter – hoffentlich. Aber wir finden vor allem Sprache vor.

Was tun wir, wenn wir an Mättig als grossen Helfer in dieser Stadt, als tief gläubigen lutherischen Christen erinnern? Wir orientieren uns. Wir schlüpfen in seine Schuhe und versuchen weiter zu laufen. Das Mättigepitaph ist kein Museumsstück – es ist lebendiges Gedächtnis: wir finden etwas vor. Diese Stimme Mättigs schwingt immer mit, bei jedem Gottesdienst.

Keiner lebt einfach für sich. Wir orientieren uns an anderen Entwürfen vom Leben. Reifes, bewusstes Leben braucht immer Gedächtnis und Erinnerung. Leben heisst ja immer: wir spielen nach, wir imitieren. Das muss man lernen. Und man muss dieses Gedächtnis nähren. Sonst verdörren und verarmen wir.

Keiner lebt für sich allein – wir sind einander ähnlicher als wir es ahnen. Keiner beginnt seine Geschichte einfach bei sich. Wir sind mehr als das eigene ICH. Und den Vätern und Müttern ähnlicher als oft bewusst.

Keiner lebt für sich allein – das heisst auch, wir leben mit den Lebenden und mit den Toten.

Denn vertieftes, reifes Leben braucht natürlich mehr als nur die eigene Auseinandersetzung mit der eigenen Familie.

Manchmal spielen wir uns gegenüber den Erfahrungen der Väter und Mütter, gegenüber den Traditionen ja mächtig auf. Dann sagen wir: die Traditionen sind nicht unsere Herren. So aufgeklärt sind wir.
Aber wir dürfen auch nicht die ständigen Oberstaatsanwälte der Geschichten und Erfahrungen der Väter und Mütter sein. Auch im großen Gespräch über Generationen hinweg ist eben das Gespräch die einzige Form der Wahrheitsfindung – nicht das Diktat. Es hat keiner zu diktieren. Weder die Tradition uns, noch wir die Tradition. Das Diktat verdirbt das Gespräch.

Aber für dieses Gespräch braucht es Räume, Plätze und Orte. Orte wie diesen Dom. Es ist nicht einfach ein Glücksfall, dass das Mättigepitaph hier im Dom hängt. Es ist nicht einfach nur Wandschmuck und Zierde des Südschiffes. Dieser Ort predigt. Die Steine, die Zeichen, das Epitaph.

Dieses Epitaph hängt, weil es einladen will zur lebendigen Erinnerung – zum gemeinsamen Gedächtnis, zum Gespräch.

Wenn wir hier Gottesdienst feiern, dann nicht einfach in der eigenen Augenblicklichkeit. Der Glaube, die Hoffnung, das Tun derer die vor uns hier waren ist spürbar. Orte sind nicht einfach alle gleich. Hier an diesem Ort ist sichtbar und kenntlich: Gregorius Mättig der Wohltäter, als Vorbild des Helfens.

Wir brauchen diese Gespräch mit Menschen wie Mättig. Man lernt wer man ist, wenn man weiss, woher man kommt. Und Zukunft kann nur der haben, der eine Herkunft hat. Das gilt für jeden allein – und für uns als Kirche und es gilt für unsere Stadt.

Nirgends sind die lebensrettenden Geschichten, die Erinnerung, das Gedächtnis so lebendig, wie in der Kirche. Christliche Kirche ist eine Erzählgemeinschaft von Herkunftsgeschichten. Christen sind eingebettet in einen Geschichtenstrom von der Rettung des Lebens.

Wir sind nicht nur unseren leiblichen Vätern ähnlich –
  • wir sind Martin Luther,
  • wir glauben mit Albert Schweitzer und singen diesselben Lieder,
  • wir glauben mit Elisabeth von Thüringen,
  • wir träumen mit Martin Luther King,
  • wir hoffen mit Paul Gerhard,
  • wir lassen uns anfragen in dem was wir für wahr halten von Hildegard von Bingen,
  • wir fassen Mut mit Martin Niemöller,
  • wir beten mit Dietrich Bonhoeffer,
  • wir glauben mit Lukas und Johannes,
  • wir ehren die Schöpfung wie Franziskus,
  • wir denken mit Augustinus und beten mit dem Psalmisten,
  • und wir Bautzner Christen helfen wie Gregorius Mättig
Keiner der glaubt ist allein. Keiner lebt einfach für sich.

Est recht nicht die Kirche, auch nicht St. Petri.
Wir sind als Gemeinde nicht nur die Lebenden, wir sind als Gemeinde nicht nur unsere heutigen Ideen und Pläne. Unsere Gemeinde St. Petri lebt nicht nur im Heute –wir erinnern uns an die Väter und Mütter des Glaubens und sind ihnen ähnlich, leben und glauben wie sie. Wir haben Heimat auch als Gemeinde im Gedächtnis der Toten.

Die Bibel verwendet dafür ein schönes Bild:
Wir sind umgeben von einer „Wolke von Zeugen“ formuliert der Hebräerbrief.
Auch wenn wir als Christen hier im Osten Deutschlands vielleicht manchmal das Gefühl haben – wir sind umgeben vom Nebel der religiösen Indifferenz, von Desinteresse, oft Kirchenfeindlichkeit und billigsten Klischees.
Nein – wir sind umgeben von einer Wolke von Zeugen. Diese Zeugnisse sind da – von Toten und von Lebenden.

Christlicher Glaube ist nie eine einsame Sache. Er gehört in die Gemeinschaft. Nicht nur hier im grossen Dom – sondern auch die Käfergruppe in unserem evangelischen KinderGarten und die Vogelgruppe auch.

Es ist übrigens bemerkenswert, dass normatives Wissen und Erinnerung nur in Gruppen lebendig bleibt. Man erinnert sich langfristig nur an das, was für meine Gruppe von Bedeutung ist. Gedächtnis – Erinnerung – das Erzählen von Geschichten d ie mir helfen, kann ich nicht mit mir allein.

Gregorius Mättig ist seit 358 Jahren tot.
Es ist alles lange her. Ich denke an den alten humanen Brauch, wenn man Tote heimgeholt hat in die Heimat, wenn sie in der Fremde verstorben sind. Tote heimholen – und sie nicht in fremder, kalter Erde verscharrt zu lassen. Ich meine das gilt nicht nur im wörtlichen Sinne. Sich der Toten erinnern, dem Vergessen entreissen, heisst sie heimholen. Vergisst man die Toten, ist das wie ein Planieren unserer Lebenslandschaft. Leben wird unwirtlich, gedächtnislos, verloren, überfordert am eigenen ICH.

Zuletzt:
Wenn dieses Mättigepitaph mehr ist als ein Ausstattungsstück des Domes – welche Geschichte erzählt es uns? Epitaph ist ein Grabdenkmal. Also denk mal so wie der der da begraben ist! Was ist also die Stimme Mättigs, im Chor unserer Kirche?

Auf diese Stimme zu lauschen führt uns in die Mitte dessen, was unsere Kirche als tätige, helfende Kirche ausmacht. Zunächst erinnert diese Stimme des Epitaphs: Glaube und Tun sind Schwestern. Das Tun ist der Text und der Glaube der Melodie. Ein Lied wird es nur mit beidem. Oder anders:
Glaube ohne Ethik wird überheblich. Ethik ohne Glaube wird ideologisch und allzuoft vernütztlicht.

Die Stimme Mättigs erzählt und erinnert: an den dreieinigen Gott glauben, da geht es nicht um eine Theorie. Es ist keine Ansicht – sondern eine Haltung.

Denn Gott selbst hat keine Ansicht – sondern er handelt. Gott rettet, wirbt, liebt, er führt heraus, er richtet auf. Wir glauben an einen gütigen und barmherzigen Gott. Arm und Herz. An diesen Gott glauben führt zu Verben – nicht zu Definitionen.

Jeder der im Südschiff sitzt und zu Mättig hinüberschaut wird erinnert:
Gutes zu tun und mit anderen zu teilen, vergesst nicht, denn solche Opfer gefallen Gott. / Hebräer 13
Denn vergessen kann man es – das Gute zu tun. Es ist eine Art Krankheit, wenn der Mut zum Guten abhanden kommt. Wenn ich mir denke ich kann nichts ausrichten und es alles keinen Wert hat. Wenn ich vergesse von mir abzuschauen und nur auf mich blicke – Verkrümmungen sind ein Symptom dieser Krankheit.

Vergessen kann ich es – so wie ich mich selbst vergessen kann, verlieren. Hebräer 13
Gutes zu tun und mit anderen zu teilen, vergesst nicht

107 Patenkinder hat Mättig unterstützt.
– Gutes zu tun und mit anderen zu teilen, vergesst nicht –

Er hat über 10 Stiftungen verfügt – eine für freie Schulspeisung im städtischen Gymnasium für die Chormitglieder des St. Petri Domes
– Gutes zu tun und mit anderen zu teilen, vergesst nicht –

Tuchverteilung für mittellose Schüler
– Gutes zu tun und mit anderen zu teilen, vergesst nicht –

Geld für die Kerzen des Domes und zur Unterhaltung des Predigtstuhles am Dom
– Gutes zu tun und mit anderen zu teilen, vergesst nicht –

Mittellosen Bautzner Familien wurde geholfen
– Gutes zu tun und mit anderen zu teilen, vergesst nicht –

Nahrung im Hospital Strehlenhaus in Bautzen wurde verteilt
– Gutes zu tun und mit anderen zu teilen, vergesst nicht –

Bleibt fest in der brüderlichen Liebe.
Gastfrei zu sein, vergesst nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt. Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und an die Misshandelten,

Seid nicht geldgierig und lasst euch genügen an dem, was da ist. Denn der Herr hat gesagt (Josua 1,5): „Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen.“

So können auch wir getrost sagen: „Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten; was kann mir ein Mensch tun?“ (Psalm 118,6).(7) Und Gedenkt eurer Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; ihr Ende schaut an, und folgt ihrem Gauben nach.

Und der Friede Gottes welcher größer ist als unser Verstehen bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus unserem Herrn. AMEN"

Am 26. September fand in Bautzen eine Informationsveranstaltung zum Thema: „Stiftungen und Stiften – Wege und Möglichkeiten zum Bürgerengagement“ statt. Der Stiftungsrat der Mättig-Stiftung und ein Referent des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen aus Berlin standen zu aktuellen Fragen Rede und Antwort.

Mai
Am 16. Mai 2008 besuchte der Botschafter der Tschechischen Republik in Deutschland, Herr Dr. Rudolf Jindrak, auf Einladung unserer Stiftung Bautzen. Im Rahmen seines Aufenthaltes nahm der Botschafter dabei im Melanchthon-Gymnasium an einem Gespräch mit Jugendlichen und Persönlichkeiten aus Stadt und Region zu den Chancen der grenzübergreifenden Kooperation zwischen Tschechien und der Oberlausitz im geeinten Europa teil.

Einige Bilder vom Besuch des Botschafters der Tschechischen Republik
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April
Die Mättig-Stiftung veranstaltete 2008 gemeinsam mit dem Philipp-Melanchthon-Gymnasium und dem Förderverein für dieses Gymnasium eine Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Werte, Wege, Welt – Jugend in Europa“.

Am 25.April 2008 hielt das Mitglied unseres Stiftungsrates, Herr Dr. Lorenz Granrath, Repräsentant der Fraunhofer-Gesellschaft in Tokio, einen Vortrag zum Thema „Japan und Asien – Chancen und Herausforderungen für die europäische Jugend“ in der Aula des Melanchthon-Gymnasiums in Bautzen.



Termine 2007

Am 25. September 2007 wurde in Bautzen die Dr.-Gregorius-Mättig-Stiftung feierlich wieder gegründet.
Im Rahmen der Feierstunde in den Räumen der Kreissparkasse Bautzen wurden die Stiftungsdokumente durch die Stifter und die Vertreter der Kreissparkasse gezeichnet. Rupert Graf Strachwitz, Direktor des Maecenata-Institutes Berlin hielt einen Vortrag zum Thema „Alte Stiftungen blühen – Zur Geschichte des Stiftungswesens in Deutschland“.
Anschließend fand unter Teilnahme von rund 500 Bautzenern und Gästen der Stadt ein bewegender Festgottesdienst statt. Höhepunkte des Gottesdienstes waren das Harfenkonzert von Kammervirtuosin Jutta Zoff,
die Fürbitten der Nachkommen Gregorius Mättigs aus Deutschland, Brasilien, Belgien und Kanada sowie der Festvortrag von Dr. Uwe Koch.

Ein Empfang der Stadt Bautzen im Oberlichtsaal, der mit einem schwungvollen Kalviersolo von Frau Liana Bertok eröffnet wurde, beschloss den besonderen Tag. Der Bautzener Oberbürgermeister, Christian Schramm und Herrmann Graf Pückler aus München würdigten die Wiederbelebung der Mättig-Stiftung. Eine Kabinettausstellung zur Geschichte der Stiftungen Gregorius Mättig wurde im Stadt- und Regionalmuseum Bautzen eröffnet.

Einige Bilder der Veranstaltung
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